Blutegeltherapie in der Pferdetherapie
Regeneration lokal unterstützen
Die Blutegeltherapie ist ein ergänzendes therapeutisches Verfahren, das in der Pferdetherapie zur gezielten Unterstützung von Regenerationsprozessen eingesetzt wird. Durch den kontrollierten Einsatz medizinischer Blutegel werden lokal wirksame Substanzen abgegeben, die Durchblutung, Gewebespannung und entzündliche Prozesse beeinflussen können. Ziel ist es, physiologische Abläufe zu regulieren und die Funktion des betroffenen Gewebes positiv zu begleiten.
Einsatzgebiete
In der Pferdetherapie findet die Blutegeltherapie vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates Anwendung. Dazu zählen unter anderem degenerative Veränderungen, chronische Reizzustände sowie lokale Entzündungsprozesse an Sehnen, Bändern und Gelenkstrukturen.
Auch bei schlecht abheilenden Verletzungen oder anhaltenden Schwellungen kann sie im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes eine sinnvolle Ergänzung darstellen.
Individuell geplant
Jede Blutegelbehandlung erfolgt nach einer sorgfältigen therapeutischen Einschätzung. Der individuelle Befund des Pferdes, die Belastungshistorie, der Einsatzbereich sowie die aktuelle Symptomatik fließen in die Planung ein.
Die Blutegeltherapie ist Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes und wird gezielt in bestehende Behandlungs- und Rehabilitationsstrategien integriert.
Fachgerecht und verantwortungsvoll
Die Durchführung der Blutegeltherapie erfordert fachliche Erfahrung, eine präzise Platzierung sowie eine strukturierte Nachsorge. Der Ablauf ist ruhig, kontrolliert und konsequent auf das Wohl des Pferdes ausgerichtet.
Eine verantwortungsvolle Anwendung setzt fundierte Kenntnisse zu Indikationen, Kontraindikationen und physiologischen Zusammenhängen voraus.

